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Die WHO schätzt, dass etwa 15 Millionen Menschen mit HDV chronisch infiziert sind und dass 5 % der HBsAg-positiven Personen auch eine Infektion mit HDV aufweisen. Eine Ko-Infektion mit HDV kann in 70 – 90 % der Fälle zu schweren chronischen Verläufen führen. Deutschland gehört zwar insgesamt zu den Niedrigprävalenzländern, jedoch existieren in Deutschland Hochrisikogruppen – wie Migranten aus Ländern mit signifikantem prävalentem Geschehen.
Das T-Mog Delta Projekt war ein Pilotprojekt, dass sich ausschließlich auf die mongolische Community in Deutschland konzentrierte, da die Prävalenz im Ursprungsland Mongolei weltweit am höchsten ist.
Ziel war es die große Mehrheit der in Deutschland lebenden Mongolen kulturspezifisch zu erreichen und für eine Testung auf Hepatitis Delta zu sensibilisieren. Darüber hinaus war es das Ziel diese Kampagne so zu gestalten, dass deren Kernelemente global verwendet werden können.
Um dieses Ziel zu erreichen wurde Kontakt zu den verschiedenen mongolischen Kulturvereinen aufgenommen. Zusammen mit deren Vertretern wurde Informationsmaterialien, sowie die kultur-sensible Ansprache entwickelt. Im Verlauf des Projektes wurden weitere Unterstützer (u.a. Bundesgesundheitsministerium und die mongolische Botschaft in Deutschland) gewonnen, sowie international die Möglichkeit genutzt, das Projekt im Rahmen der World Hepatitis Summit 2022 vorzustellen.
Dies ist nur ein Beispiel wie Kautz5 gUG agiert, wenn es darum geht, gezielt und integrativ eine sehr kleine Zielgruppe aufzuklären.
T-Mog-Delta wurde von Myr Pharma finanziell unterstützt.
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